NWG5 Publikationen GraKo Publikationen NWG Tandem6

Ziegele, M., Jost, P., Bormann, M., & Heinbach, D. (in press)

Ziegele, M., Jost, P., Bormann, M., & Heinbach, D. (in press). Journalistic Counter-Voices in Comment Sections: Patterns, Determinants, and Potential Consequences of Interactive Moderation of Uncivil User Comments. Studies in Communication and Media. [Tandem 6], [NWG5]

Allgemein

Siebert, S. (2018). Raising Robotiv Natives? Ethical Aspects of Learning with Robots in Kindergarten.

Abstact:

Aktuell sind es insbesondere Roboter, denen als technische Innovation ein großes Potenzial für Veränderungen in diversen Gesellschaftsbereichen nachgesagt wird (vgl. Heuser et al., 2018). Dazu gehört auch die Bildung. So finden sog. Soziale Roboter als Lernpartner, Lehrer oder Lernende Einzug in Klassenzimmer und Kindergärten und sollen jungen Menschen Sprachen beibringen, das soziale Miteinander üben oder naturwissenschaftliche Phänomene leichter nachvollziehbar machen. Ähnlich wie im Gesundheits- und Pflegesektor handelt es sich bei den Betroffenen – in diesem Fall Kinder – aber um eine durchaus vulnerable Zielgruppe, die wiederum von wenig technikaffinem Personal – hier pädagogische Fachkräfte – bei der Mensch-Maschine-Interaktion begleitet werden sollen. Daher wird sich in einem Promotionsvorhaben der Frage gewidmet, wie die Kind-Roboter-Interaktion unter Berücksichtigung ethischer, rechtlicher, sozialer und weiterer zu analysierender Implikationen gestaltet werden kann.

Verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16860.

NWG1 Publikationen NWG

Grimme, C., Assenmacher, D., & Adam, L. (2018)

Grimme, C., Assenmacher, D., & Adam, L. (2018). Changing perspectives: Is it sufficient to detect social bots?. In G. Meiselwitz (Hrsg.), Social Computing and Social Media User Experience and Behavior. 10th International Conference, SCSM 2018, Held as Part of HCI International 2018, Las Vegas, NV, USA, July 15-20, 2018, Proceedings, Part I (S.445-461) Las Vegas, Springer International Publishing.

NWG1 Publikationen NWG

Frischlich, L. (2018)

Frischlich, L. (2018). Fake News und Social Bots: Erkennung, Wirkung, Bekämpfung. In B. Holznagel & W. Steul (Hrsg.), Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Zeiten des Populismus. Ein Workshop des Deutschlandradios gemeinsam mit dem Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM)  (S. 28-61). Leipzig: VISTAS Verlag.

NWG6 Publikationen NWG

Burbach, L., Nakayama, J., Plettenberg, N., Ziefle, M. & Calero Valdez, A. (2018)

Burbach, L., Nakayama, J., Plettenberg, N., Ziefle, M. & Calero Valdez, A. (2018). User preferences in recommendation algorithms: the influence of user diversity, trust, and product category on privacy perceptions in recommender algorithms: in Proceedings of the twelfth conference on recommender systems.

v.l.: Felix Brinkschulte, Angelika Erwertz, Mario Anastasiadis, Pia Seiffarth, Laura Solzbacher, Aline Franzke, Jan Philipp Kluck, Angelika Maier, Franziska Pradel, Diana Schneider, Cornelius Puschmann, Lena Adams, Daniel Röchert, inga Brentel, Manuel Cargnino, Dominique Heinbach
Veranstaltungen

Fokus-Workshop II: Digitale Methoden II

Der Fokus-Workshop Digitale Methoden II am 30. November 2018 fand unter der Leitung von Herrn Dr. Cornelius Puschmann (Senior Researcher Computational Social Science am Hans-Bredow-Institut) statt. Im Mittelpunkt des Workshops stand die Anwendung digitaler Methoden in den Sozial- und Geisteswissenschaften.

Programm zum Download

Gruppenfoto
v.l.: Nicole Krämer, Scarlet Siebert, Udo Seelmeyer, Marike Bormann, Malte Bonart, Céline Fabienne Lücken, Jan-Philipp Kluck, Mario Anastasiadis, Pia Seiffarth, Inga Brentel, Meier, Nils Frederik Tolksdorf, Angelika Ewertz, Gerhard Vowe, Franziska Pradel, Diana Schneider, Caja Thimm, Aline Franzke
Veranstaltungen

Research Retreat II

Das zweite Research Retreat der Digitalen Gesellschaft NRW fand am 27. und 28. September an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt. Eine wesentliche Arbeitsgrundlage bildeten die von den Promovierenden im Vorfeld eingereichten First Year Papers, anhand derer die konstruktive-kritische Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Promotionsprojekt vertieft wurde. In den 15- bis 20- seitigen First Year Papers wurden die den Promotionen jeweils zugrundeliegenden Erkenntnisinteressen und Fragestellungen, der aktuelle Forschungsstand, der Konnex zur „Stärkung und Sicherung der Demokratie in der Digitalen Gesellschaft“, der Theorierahmen, die Methodik bzw. das Studien-Design (Datenerhebung, Datentypen, Datenauswertung, Speicherung, evtl. Weiterverwendbarkeit) sowie das konkrete Ineinandergreifen mit der Partnerpromotion reflektiert. Die Papers wurden allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Vorfeld zugänglich gemacht. Auf dieser Grundlage hielten die Promovierenden Vorträge zum aktuellen Stand ihrer Dissertation. Anschließend wurde den Promovierenden im Rahmen eines Peer-Respondent-Verfahrens kritisch-konstruktives Feedback zu ihrem Vortrag und den First Year Papers gegeben. Dazu wurde für jede vortragende Graduierte ein Respondent aus der Gruppe benannt, weshalb alle Graduierten einmal als Vortragende/r sowie als Respondent fungiert haben.

Programm zum Download

Allgemein

Evaluation Summerschool

Veranstaltungen

Summer School: Stärkung und Sicherung der Demokratie

Am 23. bis 27. Juli 2018 fand die interdisziplinäre Summer School des Projektverbunds Digitale Gesellschaft NRW an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt. Zentrales Thema war die „Stärkung und Sicherung der Demokratie in der Digitalen Gesellschaft“.

Die Summer School war die erste von insgesamt drei Summer Schools, zu denen externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen sowie Fachleute aus Praxis, Politik und Zivilgesellschaft mit den Mitgliedern der Förderlinie und externen Gästen zu einer intensiven Expertise-Woche zusammenkommen.

Die Summer School war auch für externe Promovierende aus NRW geöffnet, deren Dissertationen einen engen thematischen Bezug zum Fokus der Summer School aufweisen konnten. Anhand eines Call for Exposés, sowohl für Universitäts– als auch für FH/Hochschul-Promovierende, wurden die externen Teilnehmenden durch ein internes Review-Verfahren ausgewählt. Bei der Gewinnung der externen Promovierenden hat die Koordinationsstelle Digitale Gesellschaft eng mit den Partnerinstitutionen Center For Advanced Internet Studies (CAIS) und Graduierteninstut NRW (GI NRW) zusammengearbeitet.

Programm der Summer School

Eröffnet wurde die Summer School durch eine Keynote von Prof. Dr. Rudolf Stichweh (Dahrendorf Professur ‚Theorie der modernen Gesellschaft‘ und Direktor ‚Forum Internationale Wissenschaft‘, Leiter der Abteilung Demokratieforschung) zum Thema „Die Weltgesellschaft: Binnenstrukturen und Umwelten“, die eine Metaperspektive auf die Entwicklung der Weltgesellschaft sowie die spezifische Rolle der Digitalisierung entwickelt hat. Ausgehend davon, dass der digitale Strukturwandel nahezu alle Sphären und Institutionen der Gesellschaft berührt, wurde das weitere Programm durch die Zuordnung der Vorträge und Workshops zur Makro-, Meso- und Mikroebene der Gesellschaft strukturiert. Auf Makroebene standen gesamtgesellschaftliche Fragen im Zentrum. Die Mesoebene hat die Digitalisierung von Institutionen adressiert. Auf Mikroebene standen die partikularen Lebenswelten in der digitalen Demokratie im Mittelpunkt der Betrachtung. Für das Programm konnten Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Forschungsdisziplinen für Vorträge und Workshops gewonnen werden:

  • Keynote: Prof. Dr. Rudolf Stichweh (Dahrendorf Professur ‚Theorie der modernen Gesellschaft‘ und Direktor ‚Forum Internationale Wissenschaft‘, Leiter der Abteilung Demokratieforschung) zum Thema „Die Weltgesellschaft: Binnenstrukturen und Umwelten
  • Dr. Clemens Albrecht und Fabian Fries (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn),
  • Dr. Jens Schröter (Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft, Universität Bonn),
  • Katharina Gerl (Institut für Sozialwissenschaften, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf),
  • Julia Rone (European University Institute, Florence, CAIS Research Fellow),
  • Thomas Norman Cooke (The Surveillance Studies Centre, Queen’s University, Kingston, Canada, CAIS Research Fellow),
  • Dr. Marc Ziegele (Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe 5 DEDIS, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf),
  • Dr. Gunnar Stevens (FH Bonn Rhein-Sieg und Universität Siegen sowie Mitglied der Fachgruppe Digitalisierung des GI NRW).

Abstracts aller Vorträge zum Download
Programm zum Download

Neben den Inputorientierten Programmpunkten (v.a. Vorträge und Diskussionen) stand in den Workshops die konkrete wissenschaftspraktische Orientierung (v.a. methodisches Arbeiten) im Vordergrund.

Um im Sinne einer Output-Orientierung konkrete Ergebnisse zu erarbeiten, wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen (Makro, Meso und Mikro) aufgeteilt und aufgefordert, auf Basis der vorausgegangenen Vorträge und Workshops, eine Kurzpräsentation sowie Working-Papers zu den Makro-, Meso- und Mikroebenen von Digitalisierung zu erarbeiten und diese am letzten Veranstaltungstag in einer Abschlusspräsentation vorzustellen. In Kürze werden auf dieser Grundlage die Summer School Proceedings veröffentlicht.

Die Summer School wurde durch einen Besuch des United Nations Campus Bonn und einen Vortrag des UN-Repräsentanten Harald Ganns zum Thema „Weltweite Aufgaben der Vereinten Nationen“ abgerundet.

Die nächste Summer School des Projektverbunds wird als internationale Summer School an der Universität Duisburg/Essen stattfinden und von Prof. Dr. Nicole Krämer (Universität Duisburg/Essen, PI in Tandem 6), ), Dr. German Neubaum (Universität Duisburg/Essen, Leitung der Nachwuchsgruppe Digital Citizenship in Network Technologies) und Dr. Mario Anastasiadis (Geschäftsführer und wissenschaftlicher Koordinator) gemeinsam organisiert.

Veranstaltungen der Förderlinie Veranstaltungen Gesamtüberblick vergangene Veranstatungen

Interdisziplinäre Summer School „Stärkung und Sicherung der Demokratie in der Digitalen Gesellschaft“ des Projektverbunds Digitale Gesellschaft

23. bis 27. Juli 2018
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Der durch die Landesregierung und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft  des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projektverbund Digitale Gesellschaft veranstaltet vom 23. bis 27. Juli 2018 eine interdisziplinäre Summer School zum Thema „Stärkung und Sicherung der Demokratie in der Digitalen Gesellschaft“. Die Summer School findet an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt.

Neber einer Keynote zum Thema „Die Weltgesellschaft: Binnenstrukturen und Umwelten“ von Prof. Dr. Rudolf Stichweh (Dahrendorf Professur ‚Theorie der modernen Gesellschaft‘ und Direktor ‚Forum Internationale Wissenschaft‘, Leiter der Abteilung Demokratieforschung) sowie Workshops von Research Fellows des Center for Advanced Internet Studies (CAIS), konnten hochkarätige Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Forschungsdisziplinen für Vorträge und Workshops gewonnen werden.

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Veranstaltungen

Fokus-Workshop I: Digitale Methoden I

Der erste Fokus-Workshop der Förderlinie am 30. Mai 2018 stand im Zeichen des projektübergreifenden Querschnittsthemas „Digitale Methoden“. Herr Patrick Nehls (Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft, Universität Bonn) hat den Workshop als externer Experte für digitale Methoden geleitet.

Den thematischen Einstieg bildete ein Vortrag von Prof. Dr. Caja Thimm und Patrick Nehls, bei dem in die unterschiedlichen, interdisziplinären Perspektiven qualitativer und quantitativer Methodik im Kontext der Digitalisierung von Methoden bzw. des methodischen Arbeitens eingeführt wurde.

Fokussiert wurden dabei unter anderem der Einsatz traditioneller sozialwissenschaftlicher Verfahren für die Analyse digitaler Phänomene sowie der Einsatz originärer digitaler Analysemethoden. Darüber hinaus wurden neuere Ansätze digitaler Datenerhebung, wie VR, Eyetracking, App-Walkthrough, Wearable Technologies und Mobile Media, exemplarisch vorgestellt und diskutiert.

Der zweite Teil des Workshops, der von Patrick Nehls und Mario Anastasiadis moderiert wurde, erfolgte auf Basis der von den Promovierenden im Vorfeld ausgearbeiteten „Methoden-Papers“, in denen die methodischen und methodologischen Aspekte der Promotionsprojekte skizziert wurden. So konnte in gemeinsamen Diskussionen und Kurzpräsentationen einerseits eine projektübergreifende methodologische und methodische Profilbildung der Förderlinie entwickelt und andererseits die jeweiligen methodischen Herangehensweisen und Herausforderungen der einzelnen Promotionen in Bezug auf die digitale Transformation empirischen Arbeitens und sozialwissenschaftlicher Methodik reflektiert werden.

Auf dieser Grundlage wurde von Mario Anastasiadis und Patrick Nehls eine Methodenmatrix erarbeitet, welche die in den Projekten eingesetzten Erhebungs- und Auswertungsmethoden sowie Datentypen dokumentiert. Die Methodenmatrix ist Teil des wissenschaftlichen Profils der Förderlinie und ermöglicht neben der Schwerpunktidentifikation eine dezidierte Bedarfserhebung für zukünftige Methoden-Workshops (Fokus-Workshop Digitale Methoden II).

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Gruppenfoto
v.l.: Yannik Peters, Malte Elson, Dennis Michels, Nicole Krämer, Mario Anastasiadis, Sven-Oliver Proksch, Aline Franzke, Laura Solzbacher, Caja Thimm, Inga Brentel, Meier, Scarlet Siebert, Marike Bormann, Jan-Philipp Kluck, Céline Fabienne Lücken, Diana Schneider, Angelika Ewertz, Rohlfing, Nils Frederik Tolksdorf, Udo Seelmeyer
Veranstaltungen

Research Retreat I

Am 12. und 13. März 2018 fand das erste, zweitägige Research Retreat an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt.

Die zweitägige Veranstaltung bildete das erste von fünf über die Gesamtförderzeit verteilten Research Retreats, deren übergeordnetes Ziel es ist, über intensive Diskussionen zu den Promotionsprojekten Austausch, Feedback und Coaching zu ermöglichen. Darüber hinaus bilden die Research Retreats einen Rahmen, um den Impulsen durch Expertinnen und Experten aus anderen Fächern Raum zu geben.

Das Retreat verfolgte daher vornehmlich drei Ziele. (1) Zunächst stand die ausführliche Vorstellung und intensive Diskussion der einzelnen Promotionsprojekte des Graduiertenkollegs sowie der Promotionsprojekte der anwesenden Promovierenden aus den Nachwuchsforschungsgruppen im Zentrum. (2) Im Anschluss daran, stand in einer Synergien-Session die Identifikation von projektübergreifenden thematischen Anschlüssen im Fokus. (3) Der zweite Tag stand (3) im Zeichen der theoretischen Reflektion des Rahmenthemas der Förderlinie („Stärkung und Sicherung der Demokratie in der digitalen Gesellschaft“), weswegen der Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit Demokratietheorien lag. Um die Diskussion durch externe wissenschaftliche Expertise zu bereichern, wurde Jun.-Prof. Dr. Claudia Ritzi (Institut für Politikwissenschaft, Universität Münster) als ausgewiesene Expertin im Feld der Demokratietheorien für einen Impulsvortrag gewonnen.

TAG 1: Montag, 12. März 2018, Münster Carré Bonn, Gangolfstraße 14, 53111 Bonn, Gangolfsaal

 

TAG 2: Dienstag, 13. März 2018, UniClub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn, Sitzungssraum J. A. Schumpeter

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Konferenzen

7th European Communication Conference (ECC)

Veranstalter: ECREA, Università della Svizzera italiana
Veranstaltungsort: Lugano, Schweiz (USI Università della Svizzera italiana)
Zeitraum: 31.10.2018 – 03.11.2018
Thema: Centres and Peripheries: Communication, Research, Translation
Links:
http://www.ecrea2018lugano.eu/
http://www.ecrea2018lugano.eu/call-for-papers/

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Konferenzen

Third International Conference on Communication & Media Studies

Veranstalter: University of California, Berkeley
Veranstaltungsort: Berkeley, USA
Zeitraum: 18.10.2018 – 19.10.2018
Thema: Alt-Media – The Shifting Tide of Political Communication
Links:
http://oncommunicationmedia.com/2018-conference
http://oncommunicationmedia.com/2018-conference/call-for-papers

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Allgemein

Angebots- und Publikumsfragmentierung online

In Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Chancen und Gefahren einer Fragmentierung des Medienangebots und dessen Publikum intensiv diskutiert. Den zahlreichen Hoffnungen und Befürchtungen, die mit dieser Veränderung verbunden werden, steht eine eher magere empirische Befundlage gegenüber. In dem Forschungsvorhaben verfolgen zwei ineinander verzahnte Promotionen das Ziel, aus medienökonomischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive den derzeitigen Stand und den Verlauf der Fragmentierung online zu ermitteln und zu erklären. In der publikumszentrierten Dissertation werden die Verläufe und Determinanten der Publikumsfragmentierung bestimmt. Dazu werden die Daten der umfassendsten Reichweitenerhebung online in Deutschland, die MA Internet, aufbereitet und für die wissenschaftliche Nutzung zur Verfügung gestellt. In der angebotszentrierten Dissertation wird die Fragmentierung des Medienangebots analysiert und auf ihre Markteffekte hin untersucht. Hierbei geht es insbesondere um den Einfluss neuer Werbeformen online sowie der Vermeidung von Werbung auf Fragmentierung und einer möglichen Konsolidierung des Medienmarktes online. In einem dritten Schritt werden die Befunde beider Dissertationen zu einem interdisziplinär gewonnenen Gesamtbild der Fragmentierungsprozesse online in Deutschland zu einer zuschauzentrierten Perspektive zusammengeführt. Daraus kann der Stand der Fragmentierung bestimmt werden und es können darauf aufbauend politische Gestaltungsoptionen für eine Stärkung der Demokratie abgeleitet werden. Beide Arbeiten basieren dabei auf den zu erschließenden Datensätzen der MA Internet.

Detailierte Informationen zum Projekt und zu den Projektbeteiligten

Allgemein

Inzivilität in der politischen Online-Kommunikation: Typen, Ursachen, Wirkungen und Interventionen

Projektbeschreibung

Ansatzpunkt des Vorhabens ist, dass die Potentiale der Online-Kommunikation sehr unterschiedlich genutzt werden – auch in inziviler Weise. Darunter soll ein Verhalten verstanden werden, das intentional gegen grundlegende kommunikative Normen der bürgerschaftlichen Auseinandersetzung verstößt, wie beispielsweise Pöbelei und Be­drohung. Inzivile Kommunikation scheint in Online-Kontexten verstärkt aufzutreten und erweist sich in vielen Kontexten als drängendes Problem – in der Bürgerbeteili­gung, bei öffentlichen Debatten oder bei Diskussionen in politischen Organisationen. Es müssen Wege gefunden werden, um angemessen zu intervenieren, und zwar durch graduell abgestufte und unterschiedlich ausgeprägte Formen der Bewältigung.
Die Leitfrage lautet somit: Wie kann Inzivilität in politischen Diskussionen erkannt, erklärt und bewältigt werden?
Das Verständnis von Inzivilität sollte sich nicht auf schlechte Manieren beschrän­ken, das von Zivilität nicht auf Höflichkeit. Wenn man Zivilität anspruchsvoller be­greift als angemessener Umgang mit Unterschiedlichkeit in bürgerschaftlichen Ausei­nandersetzungen, dann ist Inzivilität der unangemessene Umgang mit Differenz zwi­schen Personen und Positionen, der Kommunikation behindert statt voranbringt. Dies betrifft vor allem den wechselseitigen Respekt der Teilnehmer. Inhaltlich bedeu­tet Zi­vilität, dass Beiträge für das jeweilige Thema relevant sind, Positionen begrün­det und verschiedene Perspektiven akzeptiert werden. In prozessualer Hinsicht bedeutet dies Dialog statt Monolog. Übergreifendes Ziel ist ein forschungsbasiertes Instrumenta­rium, um „robuste Zivili­tät“ (T.G. Ash) wahrscheinlicher zu machen, also eine bürger­schaftliche Kommunika­tion, die Unterschiede aushält. Dieses Instrumentarium soll kontextspezifisch für Ver­antwortliche zur Verfügung stehen. Es zielt weniger auf staatlich-regulative Maßnah­men gegen hate speech oder fake news, sondern auf zivilgesellschaftliche Maßnah­men, etwa Regeln und Instrumente für Community Managerinnen von Plattformen, Redakteure oder PR-Expertinnen.
Daraus ergeben sich vier Untersuchungsschritte, mit denen ein Bogen von der Er­kennung von Inzivilität bis hin zu Intervention gespannt werden kann. (1) Inzivile In­halte und Formen sollen differenziert erkannt und systematisiert werden. Dafür müssen Merkmale von Inzivilität definiert und Typen von Inzivilität gebildet werden. Die Typenbildung erfolgt theoretisch-deduktiv und wird empirisch geprüft, indem ana­lysiert wird, was Beteiligte als inzivil beurteilen. Die Typologie soll die automatische Erkennung mit computationalen Methoden ermöglichen. Umgekehrt erlaubt der Auto­matisierungsprozess, die Typologie zu überprüfen. (2) Inzivilität soll schlüssig erklärt werden: Welche kognitiven, emotionalen, motivationalen und konativen Faktoren hängen mit Inzivilität zusammen? Was zeichnet die kommunikativen Situationen aus, in denen inzivile Beiträge platziert werden? Dies betrifft vor allem die kommunikative Dynamik, aus der heraus Inzivilität zu- oder abnimmt. (3) Inzivilität soll auf ihre Wir­kung hin untersucht werden: Wie nehmen Beteiligte die Urheber von Inzivilität wahr? Wie verändern sich Einstellungen zum jeweiligen Problem und zur Diskussion? Und führt die Beobachtung von Inzivilität zu inzivilem Verhalten? (4) Der Inzivilität soll be­gegnet werden: Es sollen Wege der Bewältigung entwickelt und auf ihre Wirksamkeit hin getestet werden. Dabei kommen technische, regulative und kommunikative Opti­onen für Intervention zum Einsatz. In dem Vorhaben werden komplementäre fachli­che Expertisen der Principal In­vesti­gators kombiniert: Nicole Krämer ermöglicht eine Promotion in Psychologie (Schritt 2 und 3; Arbeitstitel: Psychologische Mechanismen der Ursachen und Wir­kungen von inzivilem Verhalten), Gerhard Vowe ermöglicht eine Promotion in Kom­munikations­wissenschaft (Schritt 1 und 4; Arbeitstitel: Wie kann Zivilität in bürger­schaftlichen De­batten gefördert und Inzivilität gehemmt wer­den?). Die Promovieren­den sollen bei je­dem Schritt eng zusammenarbeiten und je zwei Publikationen mit den BetreuerInnen sowie zwei gemeinsame Publikationen ohne BetreuerInnen ver­fassen und so eine kumulative Promotion anstreben.
Die Viererkette der Untersuchungsschritte von Erkennen bis Bewältigen soll in unter­schiedlichen politisch-kommunikativen Kontexten untersucht werden, und zwar in journalistischen Foren (Kommentarspalten zu journalistischen Beiträgen), in der Bür­gerbeteiligung an kommunalen Entscheidungsprozessen (Budget- oder Verkehrspla­nung), in problemspezifischen Foren (z.B. zu Impfung oder Klimawandel) und in Fo­ren politischer Organisationen (z.B. Parteien oder NGOs). Dabei wird jeweils mit Praxispartnern kooperiert. In einem erweiterten multimethodischen Ansatz werden normative, theoretische, empirische, praktische und technische Zugriffe auf das Thema verknüpft. So folgen aus der empirischen Untersuchung Vorgaben für die Intervention, deren Wirkung wiederum empirisch getestet wird. Insgesamt ergibt sich auf diese Weise eine Spirale aus Erkenntnis und Realisierung. Als empirische Me­thoden kommen Inhaltsana­lyse, Befragungen, Experimente und Simulationen zum Einsatz. So können in Online-Experimenten die Parameter für das Erkennen von In­zivilität variiert werden; in Simulationen kann geprüft werden, wie Grade von Inzivilität den weiteren Diskussi­onsverlauf bestimmen. Die automatisierte Erkennung dient als Test für das Ver­ständnis der Zusammenhänge. Auf diese Weise kann ein dichter Begriff von Inzivilität entwickelt werden, der dann durch Skalenentwicklung evaluiert wird: Was sind aus unterschiedlichen Perspektiven schwer- und was sind leichtwie­gende Normverstöße? Wie unterscheiden sich dabei die Gruppen von Nutzenden?
Das Vorhaben erfüllt die programmati­schen Intentionen des Graduiertenkollegs „Digitale Gesellschaft“. Denn mit den Promotionen wird dazu beigetragen, den digitalen Wandel so zu gestalten, dass de­mokratische Debatten ge­stärkt werden. Inzivilität in der politischen Auseinandersetzung verhin­dert nicht nur sachlichen Diskurs und verstärkt radikale Einstellungen, sondern be­wirkt auch, dass potenziell Beitragende abgehalten wer­den, sich an Dis­kussionen zu beteiligen. Eine Einschränkung von Inzivili­tät trägt folglich dazu bei, dass sich mehr Personen am politischen Diskurs beteiligen. Insofern adressiert das Vorhaben vor allem vier in der Ausschreibung genannte As­pekte: a) Demokratie im digitalen Umfeld, d) Digitale Werteordnung; Freiheit der Menschen und Regeln des digitalen Zusammenlebens, g) Privatheit, Öffentlichkeit und digitale Diskurskultur; Verhalten im Netz; Wirkungen und Gestaltungsperspekti­ven, i) Medienkompetenz.

 

Promotionsprojekte

Die Promotionsprojekte widmen sich mit komplementären Ansätzen der gemeinsamen Frage „Wie kann Inzivilität in politischen Diskussionen erkannt, erklärt und bewältigt werden?“. Methodisch werden dabei einerseits kommunikationswissenschaftliche Traditionen genutzt (theore­tisch-deduktive Systematisierung von Inzivilität) und kommunikationspraktische An­sätze verfolgt (Expertise bei der Erprobung von Intervention). Andererseits kommen psychologische Rezeptions- und Wirkungsansätze zum Tragen, die in experimental-psychologischen Studien überprüft werden, um die Mechanismen der Entstehung und Wirkung von Inzivilität zu verstehen. Hinzu kommt Expertise, um psychologische Methoden mit computationalem Vorgehen der Infor­matik zu verbinden.
Kommunikationswissenschaftliche Promotion von Marike Bormann
Arbeitstitel: „Wie kann Zivilität in bürger­schaftlichen De­batten gefördert und Inzivilität gehemmt wer­den?“
Die kommunikationswissenschaftliche Pro­motion untersucht, welche Typen von inzivilem Verhalten unterschieden werden kön­nen und mit welchen Maßnahmen Journalisten, Forumsmanagerinnen oder auch Be­teiligte ziviles Verhalten fördern und inziviles Verhalten wirksam bekämpfen können. Der methodische Schwerpunkt liegt auf der Erkennung und Systematisierung von inzivilen Inhalten und Formen. Die Typenbildung erfolgt theoretisch-deduktiv sowie durch Inhaltsanalysen und wird empirisch geprüft, indem ana­lysiert wird, was Beteiligte als inzivil beurteilen. Die Typologie soll die automatische Erkennung mit computationalen Methoden ermöglichen. Umgekehrt erlaubt der Auto­matisierungsprozess, die Typologie zu überprüfen. Weiterhin sollen Wege der Bewältigung entwickelt und auf ihre Wirksamkeit hin getestet werden. Dabei kommen technische, regulative und kommunikative Opti­onen für Intervention zum Einsatz, die in empirischen Studien auf ihre Wirksamkeit geprüft werden.
Medienpsychologische Promotion von Jan-Philipp Kluck
Arbeitstitel: „Psychologische Mechanismen der Ursachen und Wir­kungen von inzivilem Verhalten“
Die medienpsychologische Promotion untersucht, durch welche Motive das inzivile Verhalten erklärt werden kann und welche Auswirkungen es auf die Beteiligten hat. Zur Erklärung von inzivilem Verhalten soll analysiert werden, welche kognitiven, emotionalen, motivationalen und konativen Faktoren mit Inzivilität zusammen hängen und was die kommunikativen Situationen auszeichnet, in denen inzivile Beiträge platziert werden. Zusätzlich soll Inzivilität auf ihre Wir­kung hin untersucht werden: Wie nehmen Beteiligte die Urheber von Inzivilität wahr? Wie verändern sich Einstellungen zum jeweiligen Problem und zur Diskussion? Und führt die Beobachtung von Inzivilität zu inzivilem Verhalten? Zur Klärung beider Fragenkomplexe kommen vor allem experimentalpsychologische Studien, aber auch Inhaltsanalysen zum Einsatz.

 

Beteiligte

Prof. Dr. Nicole Krämer
Nicole Krämer ist seit 2007 Professorin für „Sozialpsychologie – Medien und Kommunikation“ kürzlich erweitert um „unter Einschluss von Genderperspektiven im Umgang mit neuen Technologien“. Nach Studium (1992-1997) und Promotion (1998-2001) an der Universität zu Köln verbrachte sie das akademische Jahr 2003/2004 an der Cambridge University, GB. Im Jahr 2006 erwarb sie an der Universität zu Köln die venia legendi für Psychologie. Sie leitet zahlreiche Drittmittelprojekte unterschiedlicher Förderer (DFG, BMBF, EU, Mercur Stiftung) in den Bereichen Mensch-Computer-Interaktion und Computervermittelte Kommunikation und ist Co-Sprecherin des DFG Graduiertenkollegs „User Centred Social Media“. Seit 2007 hat sie insgesamt 14 Promotionen erfolgreich betreut.


Prof. Dr. Gerhard Vowe

Gerhard Vowe ist seit 2004 Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der HHU Universität Düsseldorf. Nach Studium (1971-1978) und Promotion (1979-1984) an der FU Berlin war er bis 1987 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt tätig. Bis 1990 war er verantwortlich für die Durchführung des Projekts Recherchefeld Wissenschaft und bis 1997 Geschäftsführer des Studiengangs Journalisten-Weiterbildung an der FU Berlin. Im Jahr 1992 erwarb er an der TU Darmstadt die venia legendi für Politikwissenschaft. 1992 war er Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, 1993 Vertretungsprofessor für Politikwissenschaft an der Hochschule der Künste Berlin und 1994 für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden. Von 1997 bis 2004 war er Professor für Politik und Medien an der TU Ilmenau. Er leitete zahlreiche Drittmittelprojekte (DFG, BMBF) zu Themen der Politischen Kommunikation, Online-Kommunikation und Sicherheitsforschung. Er ist seit 2011 Sprecher der DFG Forschergruppe 1381 „Politische Kommunikation in der Online-Welt“. In den letzten fünf Jahren hat er sieben Promotionen als Erstgutachter betreut.


Jan-Philipp Kluck

Geboren am 19. Juni 1986 in Duisburg. Nach dem Abitur 2005 studierte Herr Kluck zunächst Soziologie und dann das Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen (Abschluss mit dem Bachelor of Science 2015 mit der Note: 2,5; Bachelorarbeit zum Thema: „Aufmerksamkeit macht den Unterschied: Der Einfluss des Attentional Bias auf die Entwicklung einer Internetsexsucht“, Note: 2,0). Seit 2015 Student im Masterstudiengang Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaft mit der Vertiefungsrichtung Psychologie (Notendurchschnitt 1,4). Seit 2017 Arbeit als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft im Team Sozialpsychologie – Medien und Kommunikation. Die Ergebnisse eines von ihm maßgeblich bearbeiteten studentischen Forschungsprojektes hat er gemeinsam mit Kommilitonen zur Publikation vorbereitet (siehe unten). Aktuell finalisiert er die Masterarbeit zum Thema „Fake News“.


Marike Bormann

Geboren am 02.07.1991 in Burgwedel. Nach dem Abitur 2010 (Note: 1,7) Bachelorstudium Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Abschluss 2014 mit dem Bachelor of Arts (Note: 1,4; Bachelorarbeit zum Thema: Generation Facebook und Marketing 2.0 – Chancen und Risiken der viralen Kommunikation für das Hochschulmarketing). 2012 bis 2013 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft III (Christiane Eilders) der HHU Düsseldorf. Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zur Nutzung von Online-Medien und Wahrnehmung öffentlicher Meinung. 2014 Aufnahme des Masterstudiums Kommunikationsmanagement an der Hochschule Hannover. Abschluss 2017 mit dem Master of Arts. (Note: 1,2; Masterarbeit zum Thema: Der Einfluss medialer Kommunikation auf fremdenfeindliche Einstellungen. Eine Analyse von Framing-Effekten auf der Basis eines Online-Experiments). Auslandspraktikum in Singapur. Von 2015 bis 2017 Werkstudentin im Bereich Political Affairs / Standards and Regulations bei der Continental Reifen Deutschland GmbH: Begleitung und Durchführung von Projekten in politischer Kommunikation und Regulierungsbeobachtung sowie Koordination der internen Medien. Seit 2017 Studentische Hilfskraft an der Hochschule Hannover, Fakultät III – Medien, Information und Design zur Unterstützung bei einem Forschungsprojekt im Bereich Hörfunk.

Gruppenfoto
v.l.: Katharina Rohlfing, Felix Brinkschulte, Marike Bormann, Tolksdorf, Scarlet Siebert, Isabelle Borucki, Dennis Assenmacher, Aline Franzke, Laura Solzbacher, Kristina Weissenbach, Yannik Peters, Isabel Zorn, Caja Thimm, Dagmar Ogon, Angelika Ewertz, Mario Anastasiadis, Jan-Philipp Kluck, Nicole Krämer, Martina Ziefle, Thorsten Quandt, Olaf Jandura, Christoph Bieber, André Calero Valdez, Olexiy Khabyuk, Laura Burbach, Inga Brentel, Gerhard Vowe, German Neubaum, Céline Fabienne Lücken, Malte Elson, Lena Frischlich, Marc Ziegele, Philipp Klages, Anette Baron, Dominique Heinbach, Sven-Oliver Proksch, Roscheng, Philipp Schaer, Diana Schneider, Udo Seelmeyer, Philipp Cimiano, Angelika Maier
Veranstaltungen

Feierliche Eröffnung der Förderlinie Digitale Gesellschaft NRW

Am 6. Dezember 2017 wurde die Förderlinie „Digitale Gesellschaft NRW“ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn feierlich eröffnet.

Am Vor- und Nachmittag fand ein internes Arbeitstreffen zur Konstituierung der Förderlinie statt, in dem sowohl die Tandemprojekte als auch die Nachwuchsforschergruppen vorgestellt und hinsichtlich ihres Vernetzungs- und Qualifizierungskonzeptes diskutiert wurden. Bilder des internen Meetings.

Dem internen Meeting schloss sich am Abend die feierliche Eröffnung im Universitätsclub Bonn an. Der Begrüßung durch Frau Prof. Dr. Caja Thimm folgten das Grußwort und die feierliche Eröfnnung durch Frau Ministerpräsidentin Dr. Beate Wieland (Leiterin der Abteilung Forschung, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie ein Grußwort von Magnifizenz Prof Dr. Michael Hoch (Rektor der Universität Bonn).  Nach der Vorstellung des Forschungsverbundes wurden das Projekt „Inzivilität in der politischen Online-Kommunikation: Typen, Ursachen, Wirkungen und Interventionen“ durch Herrn Prof. Dr. Gerhard Vowe (Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung für Kommunikations- und Medienwissenschft, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) sowie das Projekt „Demokratische Resilienz in Zeiten von Online-Propaganda, Fake News, Fear- und Hate Speech“ durch Dr. Lena Frischlich (Institut für Kommunikationswissenschaft, Universität Münster) stellvertretend für die gesamte Förderlinie vorgestellt.

Im Anschluss fand eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Stärkung und Sicherung der Demokratie in der Digitalen Gesellschaft – Herausforderungen für Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft“ statt. Diskutiert haben Prof. Dr. Claudia Landwehr (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Politikwissenschaft), Prof. Dr. Oliver Quiring (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Publizistik und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft – DGPuK), Prof. Dr. Isabel Zorn (TH Köln, Direktorin des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik –IMM und PI im Tandem 4 merits) sowie Prof. Dr. Jörg Schwenk (Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Netz- und Datensicherheit und Sprecher des Graduiertenkollegs NRW „Human Centered Systems Security“). Als Moderator der Podiumsdiskussion konnte Gregor Mayer (Leiter Digitale Medien des Nachrichtensenders phoenix) gewonnen werden. Bilder der feierlichen Eröffnung.

Programm zum Download

Konstituierendes Arbeitstreffen „Digitale Gesellschaft“ (internes Treffen)

Mittwoch, 6. Dezember 2017, Lennéstr. 6, 53113 Bonn (Raum 4.001) 11h bis 17h

 

Programm der feierlichen Eröffnung

Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn (Wolfgang-Paul-Saal & Foyer) 18h bis 22h

Internes Meeting, Lennéstraße 6

Feierliche Eröffnung, Universitätsclub Bonn