Stärkung der Demokratie der digitalen Gesellschaft

Hybrid-Tagung „Quo vadis Digital Democracy? 
Strengthening and Preserving Democracy in the Digital Age“ 

Der Forschungsverbund NRW Digitale Gesellschaft lädt zur internationalen Hybrid-Tagung „Quo vadis Digital Democracy? Strengthening and Preserving Democracy in the Digital Age“ ein!

Hintergrund der Abschlusstagung ist das sich nähernde Projektende unserer sechs Nachwuchsforschungsgruppen und unserer sechs Promotionstandems, die zu Fragen des digitalen Wandels der Gesellschaft forschen. Inhaltlich rückt die Tagung das Rahmenthema der Förderlinie, d.h. die Frage nach der Stärkung und Sicherung der Demokratie in der digitalen Gesellschaft in den Mittelpunkt.

Die Konferenz wird vom 29. September bis 01. Oktober 2022 an der Universität Bonn sowie online (via Zoom) stattfinden. Sie versammelt international und interdisziplinär Forschende, die empirisch wie theoretisch zu Fragen der Digitalisierung von Demokratie und Öffentlichkeit arbeiten.

Bereits bestätigte Keynote Speaker sind  Prof. Dr. José van Dijck (Universität Utrecht) sowie Dr. Dmytro Khutkyy (Universität Tartu).
Weitere Informationen zur Konferenz, den Keynote Speakern und dem Call for Participation finden Sie unter: http://www.quovadisdigitaldemocracy.com/.


Abschluss der Promotionen

Wir gratulieren allen bisherigen Absolvent*innen zur erfolgreichen Promotion!
Im Rahmen der Promotionstandems des Graduiertenkollegs der Forschungsverbundes NRW Digitale Gesellschaft haben bereits Jan-
Philipp Kluck, Céline Fabienne Kampes, Franziska Pradel und Marike Bormann ihre Dissertation fertiggestellt und verteidigt.

Jan-Philipp Klucks Dissertation trägt den Titel „It’s not the message, it’s the sender!
An integrative approach to investigate incivility in online political discussions from the perspective of social perception“. Er hat im Rahmen des Promotionstandems 6 „Inzivilität in der politischen Online-Kommunikation: Typen, Ursachen, Wirkungen und Interventionen“ promoviert.

Céline Fabienne Kampes‘ Dissertation trägt den Titel „Angebotsfragmentierung online. Empirische Analysen struktureller Differenzierung von Medienangeboten und Medienanbietern im Online-Medienmarkt“. Sie hat im Rahmen des Promotionstandems 1 „Angebots- und Publikumsfragmentierung online“ promoviert.

Franziska Pradels Dissertation trägt den Titel „Biased political information in search engines and their effects“. Sie hat im Rahmen des Promotionstandems 3 „Der Einfluss von Suchmaschinen auf die politische Meinungsbildung“ promoviert.

Marike Bormanns Dissertation trägt den Titel „Incivility as a Violation of Communication Norms in Public Online Discussions: Systematization, Perceptions, and Reactions“. Sie hat im Rahmen des Promotionstandems 6 „Inzivilität in der politischen Online-Kommunikation: Typen, Ursachen, Wirkungen und Interventionen“ promoviert.

Jan-Philipp-Kluck und Prof. Dr. Nicole Krämer
Franziska Pradel während ihrer Disputation, Betreuer Prof. Dr. Sven-Oliver Proksch u.l.

Wir gratulieren außerdem Manuel Cargnino, einem Mitarbeiter der Nachwuchsforschungsgruppe 4 „Digital Citizenship in Network Technologies“ sowie Dennis Michels, einem ehemaligen Mitarbeiter der Nachwuchsforschungsgruppe 3 „Digitale Parteienforschung. Parteien im digitalen Wandel“ zu ihren erfolgreichen Promotionen. Manuel Cargninos Dissertation trägt den Titel „A Selected Network of Like-Minded? Psychological Processes in Political Homogenization on Social Networking Sites“. Dennis Michels‘ Dissertation trägt den Titel „Digitaler Wandel in der SPD. Kommunikation, Beteiligung und Organisation in der Parteireform 2017-2019“.


Im Namen des gesamten Forschungsverbundes NRW Digitale Gesellschaft wünschen wir den Promovierenden alles Gute und viel Erfolg für den weiteren Karriereweg.



Interdisziplinäre Summer School: Quo vadis Digitalisierungsforschung?

Vielen Dank für die erfolgreiche Summer School

Vom 13. bis zum 17. September fand die interdisziplinäre Summer School „Quo vadis Digitalisierungsforschung“ als Hybrid-Veranstaltung in Bonn, Bochum und Online statt. Sie wurde in Kooperation mit dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS) ausgerichtet.

Im Namen des Forschungsverbundes NRW Digitale Gesellschaft und dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS) danken wir allen TeilnehmerInnen für die vielen spannenden Vorträge, anregenden Diskussionen und vielfältigen Forschungsperspektiven auf das Thema: Quo vadis Digitalisierungsforschung?

Eine Dokumentation der interdisziplinären Summer School wird in Kürze hier und auf der Website des CAIS veröffentlicht werden.

Zentral für die interdisziplinäre Summer School ist die Frage, wie eine interdisziplinäre Digitalisierungsforschung, die den Fokus auf den Menschen und die sozialen Folgen der Digitalisierung setzt, den digitalen Wandel der Gesellschaft gegenwärtig und zukünftig erforschen, kritisch begleiten und mitgestalten kann. Anhand der drei Fokusthemen „Selbstverständnis und Aufgabe der Digitalisierungsforschung“, „Interdisziplinarität als Chance und Herausforderung“ sowie „Ethische Fragestellungen der Digitalen Transformation“ wurde diese Frage interdisziplinär erarbeitet. Dabei widmete sich jeder Veranstaltungstag einem der Fokusthemen und bot durch Vorträge und Expert*innen-Workshops die Möglichkeit der Vermittlung und Diskussion aktueller wissenschaftlicher Fragestellungen. Die Keynotes und weitere externen Inputs wurden online zugeschaltet.

Hier finden Sie eine Dokumentation der Summer School mit ausführlichen Beiträgen zu allen Workshops und Keynotes, Impressionen und Stimmen der Teilnehmenden.  
Zudem finden Sie die Dokumentation auch auf den Seiten des CAIS.

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